Herausforderungen des Klimawandels

Neben den natürlichen Faktoren beeinflusst der Mensch das Klima vor allem seit Beginn der Industrialisierung in erheblichem und weiter zunehmendem Umfang: Spätestens seit 2007 steht fest, „dass die Erwärmung der Atmosphäre und der Ozeane seit Beginn der Industrialisierung vor allem auf der Freisetzung von Treibhausgasen durch den Menschen beruht, wobei die zunehmende Kohlenstoffdioxid Konzentration und ihr messbarer Einfluss auf die Strahlungsbilanz den Hauptfaktor des Erwärmungsprozesses bildet.“

Deutlich spürbar sind die Klimaerwärmung und die damit ansteigenden Temperaturen in besonderem Maße in den Städten, in denen sich die großflächig versiegelten Böden in den Sommermonaten nicht abkühlen und bei Starkregen kein Wasser aufnehmen können. Die Folgen: Hitzeinseln im Sommer und Überflutungen mit massiven Folgen bei Regen. Das Leben in den Städten wird dadurch nicht nur schwieriger, sondern die Belastung der menschlichen Gesundheit auch deutlich größer.

Es gibt gute Gründe, die städtischen Infrastrukturen an die Anforderungen, die sich durch den Klimawandel ergeben, anzupassen. Im Fokus sollte dabei stehen, dass Produkte, Techniken und Bauweisen eingesetzt werden, die sowohl den in Zukunft geltenden technischen Anforderungen als auch den in Zukunft geltenden Anforderungen an Wiederverwendbarkeit, Kreislauffähigkeit und einer CO2-neutralen Produktion entsprechen.